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VLH Filderstadt

Unser Miteinander in der Beratungsstelle

Eine gute Beratung basiert nicht nur auf Fachwissen, sondern vor allem auf einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Damit unsere Zusammenarbeit für alle Beteiligten konstruktiv und zielführend verläuft, gelten in unserer Beratungsstelle folgende Grundsätze:

1. Respektvoller Umgangston

Ich begegne allen Mandantinnen und Mandanten mit Achtung und Wertschätzung. Das bedeutet konkret:

  • Ich werde niemanden beschimpfen, beleidigen oder herabsetzen.

  • Ich werde persönliche Umstände nicht bewerten oder verurteilen.

Gleichzeitig erwarte ich dieses Verhalten auch von den Mandantinnen und Mandanten. Ein guter Umgangston ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

2. Keine Beleidigungen – von keiner Seite

Zum respektvollen Miteinander gehört selbstverständlich, dass Beleidigungen, aggressive Äußerungen oder herabsetzende Kommentare unterbleiben – sowohl im persönlichen Gespräch als auch in schriftlicher Form (E-Mails, Nachrichten, etc.).

3. Respekt prägt die Kundenbeziehung

Eine gute Beratungsbeziehung lebt vom gegenseitigen Respekt. Nur wenn sich alle Beteiligten sicher und wertgeschätzt fühlen, können Probleme offen besprochen und gemeinsam Lösungen gefunden werden. Respektvolles Verhalten stärkt das Vertrauen und verbessert die Qualität der Beratung.

4. Verein heißt nicht „freier Pass“ für schlechtes Benehmen

Auch wenn es sich bei uns um einen Verein handelt, bedeutet das nicht, dass Mitglieder oder andere Beteiligte sich unangemessen verhalten dürfen. Die Zugehörigkeit zu einem Verein entbindet niemanden von den Regeln des respektvollen Umgangs.

5. Klare Kommunikation

Eine effektive Beratung setzt voraus, dass Anliegen sachlich, verständlich und nachvollziehbar formuliert werden. Das bedeutet:

  • Schildern Sie Ihre Situation und Ihre Fragen so klar und strukturiert wie möglich.

  • Reichen Sie relevante Unterlagen vollständig und geordnet ein.

  • Vermeiden Sie es, dieselben Punkte mehrfach, in widersprüchlicher Form oder unvollständig darzulegen.

Mehrfache, widersprüchliche oder unklare Angaben erschweren die Beratung erheblich, verlängern den Prozess und können dazu führen, dass keine tragfähige Lösung erarbeitet werden kann. Im Zweifel fragen wir lieber einmal mehr nach, als auf der Basis unklarer Informationen zu arbeiten.

6. Umgang mit Emotionen

Wir erkennen an, dass Beratungssituationen oft emotional belastend sein können – sei es durch finanzielle Sorgen, rechtliche Unsicherheiten oder persönliche Krisen. Emotionen sind in diesem Kontext verständlich und gehören zum Beratungsprozess dazu.

Gleichzeitig gilt eine klare Grenze:

  • Emotionen dürfen nicht in Aggression, Respektlosigkeit oder beleidigendes Verhalten umschlagen.

  • Auch in schwierigen Gesprächen bleibt der Ton sachlich und wertschätzend.

  • Wenn Gespräche zu emotional aufgeladen sind, kann es sinnvoll sein, eine Pause zu machen oder die Kommunikation zeitweise schriftlich fortzuführen.

Unser Ziel ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Sie sich verstanden fühlen – ohne dass dabei professionelle Standards und ein respektvoller Umgang miteinander verloren gehen.

7. Geduld und realistische Erwartungen an Bearbeitungszeiten

Beratungsprozesse benötigen Zeit – insbesondere, wenn Unterlagen geprüft, Termine koordiniert oder Rückmeldungen von Dritten (z. B. Behörden, Versicherungen, Gerichten) eingeholt werden müssen.

Wir bemühen uns, Ihre Anliegen so zügig wie möglich zu bearbeiten, und informieren Sie über den aktuellen Stand, sobald dies sinnvoll und möglich ist. Gleichzeitig bitten wir um Ihr Verständnis dafür, dass:

  • Bearbeitungszeiten je nach Fallkomplexität und Auslastung variieren können.

  • Mehrfaches, drängelndes Nachfassen in kurzen Abständen den Prozess nicht beschleunigt, sondern Ressourcen bindet.

  • Unangemessen forderndes oder ungeduldiges Verhalten (z. B. wiederholte Vorwürfe wegen vermeintlicher Verzögerungen ohne sachlichen Anlass) die Zusammenarbeit erschwert.

Bei Rückfragen zum Bearbeitungsstand wenden Sie sich bitte auf dem vereinbarten Weg (z. B. E-Mail) an uns. Wir melden uns unaufgefordert, sobald es relevante Neuigkeiten gibt.

8. Konsequenzen bei Fehlverhalten

Sollte es zu Fehlverhalten kommen (z. B. Beleidigungen, wiederholte Respektlosigkeiten, aggressive Äußerungen, beharrlich unklare oder widersprüchliche Angaben trotz Hinweis, aber auch anhaltend ungeduldiges, drängelndes oder unangemessen forderndes Verhalten), gelten folgende Maßnahmen:

  • Die weitere Kommunikation findet ausschließlich schriftlich statt (z. B. per E-Mail).

  • Bereits vereinbarte Termine werden storniert.

  • Das Fehlverhalten wird an die Beschwerdestelle der Hauptverwaltung gemeldet.

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz aller Beteiligten und der Aufrechterhaltung eines professionellen Arbeitsklimas.